• janssenone
    janssenone
    2020-06-17

    klasse. vielen dank. beim nächsten mal.....

  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2020-06-18

    Meine jüngste Erfahrung mit einem schlüssellosen Fahrzeug war anfänglich ähnlich, ich dachte auch, ich müßte den Motor starten, um diese Funktionen zu erreichen.

    Stellt sich raus: Stimmt nicht.

    Es reicht, die Pedale (Bremse beim Automatik, vermutlich Kupplung bei manueller Schaltung) nicht zu treten, und dann auf den Knopf zu drücken.

    Damit wird zwar "die Zündung eingeschaltet", aber eben gerade nicht der Verbrenner gestartet, weil das Fahrzeug dann zwangsläufig einen Satz nach vorne machen würde.

    Vielleicht beim nächsten Mal mal ausprobieren, ob das Dein konkretes Problem löst.

  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2020-06-18

    Nachtrag: Es gibt auch Fahrzeuge, bei denen das mehrstufig ist, die "Zündung" geht an, wenn die Fahrertür geschlossen wird und der Knopf ist zweigeteilt, einmal mit Verbrenner und einmal ohne, sowie dem gezielten Abschalten des Bordnetzes.

    Ist leider viel zu kompliziert und wer hat schon Zeit, 700 Seiten Bedienungsanleitung (die oft gar nicht beiliegt) zu lesen, bevor losgefahren werden muß?

  • Deus Figendi
    Deus Figendi
    2020-06-18

    Ist leider viel zu kompliziert und wer hat schon Zeit, 700 Seiten Bedienungsanleitung (die oft gar nicht beiliegt) zu lesen, bevor losgefahren werden muß?

    Ja, vielleicht wäre es klüger sich hier am klassischen Zündschlüssel zu orientieren und einen Drehknopf zu wählen:

    • Bordnetz an
    • Zünd-Bereitschaft (z.B. vorglühen beim Diesel) bzw. Start/Stop-Automatik
    • manuelles Zünden (nicht einrastend)

    Wenn man gerne eine Taste haben möchte, wäre es meiner Meinung nach das Intuitivste das mit der Dauer des Drückens zu machen:

    • kurz antippen = Bordsystem an/aus (falls der Motor nicht läuft)
    • 1 Sekunde gedrückt halten = Zündbereitschaft herstellen
    • 2 Sekunden gedrückt halten = Zünden/ausschalten

    Das korrelliert auch mit anderen "Ein-Ausschaltern" z.B. am Mobiltelefon oder Computer (kurz drücken = wake up/sleep; lange drücken = Kaltstart/harter Shutdown), daher wäre es "intuitiv" (also nicht wirklich, weil es immernoch gelerntes Verhalten ist).

  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2020-06-18

    Ich hätte da noch eine andere Lösung parat:
    Warum muß es überhaupt zwei Versorgungskreise geben?

    Das Radio funktioniert immer, wird aber ohne "Zündung" selbsttätig nach einer Stunde abgeschaltet. Scheinwerfer und Innenbeleuchtung werden ebenfalls bei Bedarf auch ohne Zündung aktiviert ("Coming-Home/Leaving-Home"); die Klimatisierung ist ohnehin an den laufenden Motor gekoppelt (sei es elektronisch oder mechanisch), nur die Luftumwälzung erfolgt rein elektrisch bei eingeschalteter Zündung.
    Das Bluetoothsystem der Freisprecheinrichtung ist dann wiederum an die Zündung gebunden.

    Dafür gibt es aber Sensoren, die eine Belegung der Autositze feststellen ("Gurtwarner") und natürlich die Alarmanlage an der funkgesteuerten Zentralverriegelung.

    Untersuchungen haben gezeigt, daß die zwei größten Verbraucher am Auto der Antrieb und Klima/Heizung sind.
    Warum können alle anderen Systeme nicht einfach funktionieren, solange das Fahrzeug "offen" ist, meientwegen mit der Bedingung, daß mindestens einer der Vordersitze besetzt sein muß, und erst abgeschaltet werden, wenn der Ladestand des Akkus nicht mehr ausreichen würde um, sagen wir fünf, Anlassversuche zu unternehmen?

    Das würde dieses gesamte Gefummel komplett einstellen.

    Fun fact: In einem modernen Fahrzeug funktioniert die Geschwindigkeitsanzeige ohne Zündung nicht. Einfach mal beim Fahren die Kupplung durchlatschen (Automatik auf N stellen), die Zündung ausmachen (vorzugsweise auf 'nem Übungsplatz oder sonstwo mit geringem Unfallrisiko, der Bremskraftverstärker und die Servolenkung stehen dann nämlich auch nicht zur Verfügung!) und auf den Tacho schauen.

  • Andrea Borgia
    Andrea Borgia
    2020-06-18

    @Ich bin's Nextmove hat einen tollen Youtube Kanal